Archiv des Autors: Ernest Kienzl

First View der Ausstellung CORONA

Ausstellung CORONA ab 9. 12. 2020 wieder geöffnet

Ab Mittwoch, 9. 12. 2020 ist das KUNST:WERK St. Pölten erfreulicherweise wieder geöffnet und zeigt unter Berücksichtigung der aktuellen Covid-19-Maßnahmen
bis zum 19. 12. die Ausstellung CORONA.

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In dieser – ursprünglich nur kurz zu sehenden – Ausstellung zeigt der St. Pöltner Künstlerbund im KUNST:WERK Arbeiten von Mitgliedern und Gästen, die während oder in Bezugnahme auf die Corona-Pandemie entstanden sind.

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler:
Hermann F. Fischl, Hermine Karigl-Wagenhofer, Ernest A. Kienzl, Herbert Kraus, Mariella Lehner, Beatrix Mapalagama, Martin Nimmervoll (Gast), Linda Partaj, Brigitte Saugstad, Kurt Schönthaler, Margareta Weichhart-Antony

KUNST:WERK St. Pölten, Linzerstraße 16 (Löwenhof)
Mittwoch bis Freitag 16.00 bis 18.30 Uhr und Samstag 10.00 bis 12.30 Uhr

Renate Habinger

Renate Habinger erhält den Österreichischen Kunstpreis für Kinder- und Jugendliteratur 2020

Am 24. November 2020 wird an Renate Habinger – Mitglied des St. Pöltner Künstlerbundes, sowie Initiatorin und seit 2013 Leiterin des Kinderbuchhauses in Oberndorf an der Melk – der Österreichischen Kunstpreis für Kinder- und Jugendliteratur 2020 verliehen.
Der Österreichische Kunstpreis wird etablierten Künstlerinnen und Künstlern für ihr Gesamtwerk zuerkannt und jährlich vom Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport vergeben. Mit dem Preis werden sowohl ein facettenreiches Kunstschaffen, ein umfassendes Oeuvre als auch die kontinuierliche inhaltliche Weiterentwicklung in der künstlerischen Arbeit gewürdigt.
Die Jury über Renate Habinger: »Ihr umfangreiches Werk ist geprägt von der Lust am (Sprach-)Spiel, setzt vermeintliche Kleinigkeiten groß in Szene und erkundet ein ums andere Mal mit variierenden stilistischen Mitteln die Möglichkeiten und Grenzen des Erzählens in Wort und vor allem mit Bildern. Beeindruckend ist überdies, dass die Künstlerin bei aller Vielfältigkeit ihres Schaffens stets eine ganz eigene Handschrift erkennen lässt.«

Jedes Erzählen beginnt mit einer Linie, sei es die, mit der man die ersten Worte notiert oder die, mit denen ein paar rasche Skizzen entstehen. Sogar den Faden, den man am Beginn des mündlichen Erzählens aufnimmt, könnte man als etwas Lineares begreifen.
Visuelles Erzählen folgt anderen Regeln als das Erzählen mit Worten, aber beidem liegt eine Idee zugrunde und der konkrete Wunsch, sie in Formen zu verwandeln. Beim Illustrieren fügen sich die Formen als Linien und Flächen, als Farben und Strukturen auf der Formatfläche einer Seite zu einem Ganzen. So einfach ist das. Und so vielfältig.

Renate Habinger

Vielfalt, das ist ein gutes Stichwort, um das Werk von Renate Habinger zu beschreiben. Sie hat in ihren zahlreich erschienen Büchern viele Figuren „einfach“ zum Leben erweckt, sei es durch Worte oder mit dem Pinsel/Stift: den Sauberzahntiger, vom Trampolin springende Schweine, ein Gaggalagu, Herrn Kritzl und Frau Klecks, ein kleines Kamel, Lin, die Elfte aus der Feuerbohne, Familie Maus, neun nackte Nilpferddamen, das Grubenpony, Rotto und den unvergleichlichen König, der nie eine Krone trug. (Und das ist nur eine winzige Auswahl.
Die mehr als 50 Kinder- und Jugendbücher, für die sie in Zusammenarbeit mit vielen Autorinnen und Autoren seit 1981 den Bleistift oder den Pinsel (oder beides gemeinsam) schwang, gehören in vielen Bibliotheken mittlerweile zum Kanon der österreichischen Kinderliteratur und erhielten viele Preise, zuletzt u. a. den Kinderbuchpreis der Stadt Wien 2019 (Nicht schon wieder, stöhnt das Grubenpony, Tyrolia) und 2015 (Aus 1 mach viel!, Residenz Verlag), den Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis 2015 (Herr Kritzl & Frau Klecks, Residenz Verlag) und die goldene Plakette der BIB Bratislava (Schlaf jetzt, kleines Kamel!, Tyrolia).

Das KinderbuchHaus
Abgesehen von ihrem eigenen Schaffen war es Renate Habinger ein brennendes Anliegen, einen Ort der Vermittlung von Literatur und Kunst für Kinder aufzubauen. So richtete sie ab 2008 erstmals eine „Sommerschule für Kinderbuchillustration“ ein, zu der sie Künstlerinnen und Künstler aus dem eigenen Land und der ganzen Welt einlud. Das Projekt wuchs und so wurde nach einem aufwändigen Umbau des Wohn- und Arbeitshauses schließlich 2013 das von der Künstlerin konzipierte »Kinderbuchhaus« in Oberndorf an der Melk eröffnet. In jährlich wechselnden Mitmach-Ausstellungen, die Renate Habinger im Team entwickelt und baut, können Kinder und Eltern phantasievoll und spielerisch die Welt der Bücher entdecken, es entstand ein Ort »an dem die Phantasie aufgeklappt wird« (Familienzeit, 05/18).
Zudem ist es mittlerweile auch zu einer qualifizierten Stätte der Aus- und Weiterbildung rund um das Thema Kinderliteratur geworden: Lehrgänge zum Illustrieren, Schreiben und der Literaturvermittlung sind seit Jahren sehr begehrt.

Foto: Harald Eisenberger

Weitere Informationen: www.habinger.at

Der St. Pöltner Künstlerbund gratuliert sehr herzlich!

Adolf Peschek-Publikumspreisträger Hermann F. Fischl

Adolf Peschek-Publikumspreis 2020 geht an Hermann F. Fischl

Das Publikum der 74. Jahresausstellung des St. Pöltner Künstlerbundes hat gewählt:
Für seine fotografisch-künstlerische Arbeit „Schandachen part two (Feldforschung)“ hat Hermann F. Fischl die meisten Stimmen von den Besucherinnen und Besuchern der Ausstellung im St. Pöltner Stadtmuseum erhalten. Dafür wurde ihm der Adolf Peschek-Publikumspreis 2020 verliehen – benannt nach dem Gründungsobmann des St. Pöltner Künstlerbundes.
Nicht wie geplant bei der Finissage, sondern im Freien – vor seinem Atelier in der Wienerstraße – freut sich der Künstler über die begehrte Auszeichnung .

Hermann F. Fischl, „Schandachen part two (Feldforschung)“, 2020, Fotografie
© Hermann F. Fischl, Bildrecht

P3TV berichtet über die Ausstellung CORONA im KUNST:WERK

Seit heute bei P3TV.at online:
Ein Bericht über die leider bereits infolge der aktuellen Coronaverordnungen geschlossene Ausstellung CORONA im KUNST:WERK St. Pölten.

Corona

Ausstellungen geschlossen

Mit großem Bedauern, aber in der Hoffnung, dass diese Maßnahme Menschen vor Ansteckung mit dem CORONA-Virus bewahrt, müssen wir die Schließung der aktuellen Ausstellungen des St. Pöltner Künstlerbundes
ab 3. November 2020 bekanntgeben.

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Es sind dies die Ausstellung CORONA im KUNST:WERK St. Pölten …

und die 74. Jahresausstellung
des St. Pöltner Künstlerbundes im Stadtmuseum St. Pölten

Leider muss auch die geplante Ausstellung abstrakt : konkret auf das Jahr 2021 verschoben werden.

Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit hoffen wir auf ein baldiges Wiedersehen

Hermann F. Fischl im KUNST:WERK

Heute, Samstag, 31. 10. 2020 freut sich Hermann F. Fischl von 10.00 bis 12.30 Uhr auf viele Besucherinnen und Besucher der Ausstellung CORONA, um mit ihnen über seinen Beitrag zur Ausstellung zu sprechen oder sie durch die Ausstellung zu führen.

Heute in den Bezirksblättern

Die Bezirksblätter NÖ berichten heute über die 74. Jahresausstellung des St. Pöltner Künstlerbundes:

Die 74. Jahresausstellung ist bis zum 21. 11. 2020 Mittwoch bis Samstag von 10.00 bis 17.00 Uhr im Stadtmuseum St. Pölten bei freiem Eintritt geöffnet. Bis dahin kann auch für den Adolf Peschek-Publikumspreis „gevotet“ werden. Unter allen, die ihre Stimme für ein einzelnes Werk abgeben, werden zwei Originalgrafiken verlost.

Im KUNST:WERK läuft bis zum 15. 11. 2020 die Ausstellung „CORONA“. Sie ist Mittwoch bis Freitag von 16.00 bis 18.30 Uhr geöffnet. Die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler führen Sie gerne durch die Ausstellung.

Herbert Kraus

Herbert Kraus im KUNST:WERK

Heute, Mittwoch, 28. 10. 2020 betreut Herbert Kraus von 16.00 bis 18.30 Uhr die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung „CORONA“ im KUNST:WERK St. Pölten.
Gerne spricht er – unter Berücksichtigung der aktuellen Corona-Regelungen – mit Ihnen über seine Arbeit, aber auch über die interessanten Werke der anderen Ausstellenden.
Er wird auch am 29. und 30. Oktober 2020 zur selben Zeit im KUNST:WERK anwesend sein.
Am Samstag, 31. 10. 2020 wird dann Hermann F. Fischl von 10.00 bis 12.30 Uhr mehrmals Kleingruppen durch die Ausstellung führen.

Es lohnt sich in Verbindung mit einem Besuch der Ausstellung „CORONA“ auch die 74. Jahresausstellung des St. Pöltner Künstlerbundes im nahegelegenen Stadtmuseum St. Pölten zu besuchen, die jeweils Mittwoch bis Sonntag, von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet ist.

Foto: Kienzl

P3TV-berichtet

74. Jahresausstellung des St. Pöltner Künstlerbundes – P3TV berichtet

Hier ist der Link zum Bericht in P3TV


Weitere Links zur 74. Jahresausstellung

Die 74. Jahresausstellung ist noch bis 21. November 2020
im Stadtmuseum St. Pölten,
Mittwoch bis Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet

Kurt Schönthaler erhält den Adolf Peschek-Preis der Jury

Adolf Peschek-Preis 2020 für Kurt Schönthaler

Anlässlich des First View der 74. Jahresausstellung des St. Pöltner Künstlerbundes am 16. 10. 2020 im Stadtmuseum St. Pölten wurde der Adolf Peschek Preis 2020 der Jury an Kurt Schönthaler überreicht.
Die Jury, bestehend aus Maga. Judith P. Fischer (Künstlerin und freie Kuratorin),
Mag. Nikolaus Kratzer (Abteilung Kunst und Kultur – Landessammlungszentrum St. Pölten) unter der Leitung von Mag. Thomas Pulle (Leiter des Stadtmuseums St. Pölten) hatte die Qual der Wahl aus 19 qualitativ hochstehenden Präsentationen der Mitglieder des St. Pöltner Künstlerbundes und entschied sich nach langer Diskussion letztendlich für das malerische Werk Kurt Schönthalers.

Der St. Pöltner Künstlerbund gratuliert!

Der Adolf Peschekpreis der Jury wird alljährlich anlässlich der Jahresausstellung des St. Pöltner Künstlerbundes über Vorschlag einer wechselnden Fachjury für die interessanteste Gesamtpräsentation der Ausstellung bei der Vernissage verliehen.

Der Adolf Peschek-Publikumspreis wird durch das Voting von den Besucherinnen und Besuchern der Ausstellung für eine der präsentierten Arbeiten ermittelt und bei der Finissage überreicht.

Die 74. Jahresausstellung des St. Pöltner Künstlerbundes kann unter Einhaltung der jeweils gültigen CORONA-Maßnahmen
vom 17. 10. bis 21. 11. 2020,
Mittwoch bis Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr,
im Stadtmuseum St. Pölten bei freiem Eintritt besichtigt werden.

Im Bild: Adolf Peschek-Preisträger Kurt Schönthaler (Mitte) mit Bürgermeister Matthias Stadler (Rechts) und Ernest A. Kienzl (Obmann des St. Pöltner Künstlerbundes) (links)

Adolf Peschek war 1946 Gründungsobmann des St. Pöltner Künstlerbundes.