Archiv der Kategorie: St. Pöltner Künstlerbund

Renate Habinger

Renate Habinger erhält den Österreichischen Kunstpreis für Kinder- und Jugendliteratur 2020

Am 24. November 2020 wird an Renate Habinger – Mitglied des St. Pöltner Künstlerbundes, sowie Initiatorin und seit 2013 Leiterin des Kinderbuchhauses in Oberndorf an der Melk – der Österreichischen Kunstpreis für Kinder- und Jugendliteratur 2020 verliehen.
Der Österreichische Kunstpreis wird etablierten Künstlerinnen und Künstlern für ihr Gesamtwerk zuerkannt und jährlich vom Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport vergeben. Mit dem Preis werden sowohl ein facettenreiches Kunstschaffen, ein umfassendes Oeuvre als auch die kontinuierliche inhaltliche Weiterentwicklung in der künstlerischen Arbeit gewürdigt.
Die Jury über Renate Habinger: »Ihr umfangreiches Werk ist geprägt von der Lust am (Sprach-)Spiel, setzt vermeintliche Kleinigkeiten groß in Szene und erkundet ein ums andere Mal mit variierenden stilistischen Mitteln die Möglichkeiten und Grenzen des Erzählens in Wort und vor allem mit Bildern. Beeindruckend ist überdies, dass die Künstlerin bei aller Vielfältigkeit ihres Schaffens stets eine ganz eigene Handschrift erkennen lässt.«

Jedes Erzählen beginnt mit einer Linie, sei es die, mit der man die ersten Worte notiert oder die, mit denen ein paar rasche Skizzen entstehen. Sogar den Faden, den man am Beginn des mündlichen Erzählens aufnimmt, könnte man als etwas Lineares begreifen.
Visuelles Erzählen folgt anderen Regeln als das Erzählen mit Worten, aber beidem liegt eine Idee zugrunde und der konkrete Wunsch, sie in Formen zu verwandeln. Beim Illustrieren fügen sich die Formen als Linien und Flächen, als Farben und Strukturen auf der Formatfläche einer Seite zu einem Ganzen. So einfach ist das. Und so vielfältig.

Renate Habinger

Vielfalt, das ist ein gutes Stichwort, um das Werk von Renate Habinger zu beschreiben. Sie hat in ihren zahlreich erschienen Büchern viele Figuren „einfach“ zum Leben erweckt, sei es durch Worte oder mit dem Pinsel/Stift: den Sauberzahntiger, vom Trampolin springende Schweine, ein Gaggalagu, Herrn Kritzl und Frau Klecks, ein kleines Kamel, Lin, die Elfte aus der Feuerbohne, Familie Maus, neun nackte Nilpferddamen, das Grubenpony, Rotto und den unvergleichlichen König, der nie eine Krone trug. (Und das ist nur eine winzige Auswahl.
Die mehr als 50 Kinder- und Jugendbücher, für die sie in Zusammenarbeit mit vielen Autorinnen und Autoren seit 1981 den Bleistift oder den Pinsel (oder beides gemeinsam) schwang, gehören in vielen Bibliotheken mittlerweile zum Kanon der österreichischen Kinderliteratur und erhielten viele Preise, zuletzt u. a. den Kinderbuchpreis der Stadt Wien 2019 (Nicht schon wieder, stöhnt das Grubenpony, Tyrolia) und 2015 (Aus 1 mach viel!, Residenz Verlag), den Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis 2015 (Herr Kritzl & Frau Klecks, Residenz Verlag) und die goldene Plakette der BIB Bratislava (Schlaf jetzt, kleines Kamel!, Tyrolia).

Das KinderbuchHaus
Abgesehen von ihrem eigenen Schaffen war es Renate Habinger ein brennendes Anliegen, einen Ort der Vermittlung von Literatur und Kunst für Kinder aufzubauen. So richtete sie ab 2008 erstmals eine „Sommerschule für Kinderbuchillustration“ ein, zu der sie Künstlerinnen und Künstler aus dem eigenen Land und der ganzen Welt einlud. Das Projekt wuchs und so wurde nach einem aufwändigen Umbau des Wohn- und Arbeitshauses schließlich 2013 das von der Künstlerin konzipierte »Kinderbuchhaus« in Oberndorf an der Melk eröffnet. In jährlich wechselnden Mitmach-Ausstellungen, die Renate Habinger im Team entwickelt und baut, können Kinder und Eltern phantasievoll und spielerisch die Welt der Bücher entdecken, es entstand ein Ort »an dem die Phantasie aufgeklappt wird« (Familienzeit, 05/18).
Zudem ist es mittlerweile auch zu einer qualifizierten Stätte der Aus- und Weiterbildung rund um das Thema Kinderliteratur geworden: Lehrgänge zum Illustrieren, Schreiben und der Literaturvermittlung sind seit Jahren sehr begehrt.

Foto: Harald Eisenberger

Weitere Informationen: www.habinger.at

Der St. Pöltner Künstlerbund gratuliert sehr herzlich!

Adolf Peschek-Publikumspreisträger Hermann F. Fischl

Adolf Peschek-Publikumspreis 2020 geht an Hermann F. Fischl

Das Publikum der 74. Jahresausstellung des St. Pöltner Künstlerbundes hat gewählt:
Für seine fotografisch-künstlerische Arbeit „Schandachen part two (Feldforschung)“ hat Hermann F. Fischl die meisten Stimmen von den Besucherinnen und Besuchern der Ausstellung im St. Pöltner Stadtmuseum erhalten. Dafür wurde ihm der Adolf Peschek-Publikumspreis 2020 verliehen – benannt nach dem Gründungsobmann des St. Pöltner Künstlerbundes.
Nicht wie geplant bei der Finissage, sondern im Freien – vor seinem Atelier in der Wienerstraße – freut sich der Künstler über die begehrte Auszeichnung .

Hermann F. Fischl, „Schandachen part two (Feldforschung)“, 2020, Fotografie
© Hermann F. Fischl, Bildrecht
Corona

Ausstellungen geschlossen

Mit großem Bedauern, aber in der Hoffnung, dass diese Maßnahme Menschen vor Ansteckung mit dem CORONA-Virus bewahrt, müssen wir die Schließung der aktuellen Ausstellungen des St. Pöltner Künstlerbundes
ab 3. November 2020 bekanntgeben.

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Es sind dies die Ausstellung CORONA im KUNST:WERK St. Pölten …

und die 74. Jahresausstellung
des St. Pöltner Künstlerbundes im Stadtmuseum St. Pölten

Leider muss auch die geplante Ausstellung abstrakt : konkret auf das Jahr 2021 verschoben werden.

Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit hoffen wir auf ein baldiges Wiedersehen

Kurt Schönthaler erhält den Adolf Peschek-Preis der Jury

Adolf Peschek-Preis 2020 für Kurt Schönthaler

Anlässlich des First View der 74. Jahresausstellung des St. Pöltner Künstlerbundes am 16. 10. 2020 im Stadtmuseum St. Pölten wurde der Adolf Peschek Preis 2020 der Jury an Kurt Schönthaler überreicht.
Die Jury, bestehend aus Maga. Judith P. Fischer (Künstlerin und freie Kuratorin),
Mag. Nikolaus Kratzer (Abteilung Kunst und Kultur – Landessammlungszentrum St. Pölten) unter der Leitung von Mag. Thomas Pulle (Leiter des Stadtmuseums St. Pölten) hatte die Qual der Wahl aus 19 qualitativ hochstehenden Präsentationen der Mitglieder des St. Pöltner Künstlerbundes und entschied sich nach langer Diskussion letztendlich für das malerische Werk Kurt Schönthalers.

Der St. Pöltner Künstlerbund gratuliert!

Der Adolf Peschekpreis der Jury wird alljährlich anlässlich der Jahresausstellung des St. Pöltner Künstlerbundes über Vorschlag einer wechselnden Fachjury für die interessanteste Gesamtpräsentation der Ausstellung bei der Vernissage verliehen.

Der Adolf Peschek-Publikumspreis wird durch das Voting von den Besucherinnen und Besuchern der Ausstellung für eine der präsentierten Arbeiten ermittelt und bei der Finissage überreicht.

Die 74. Jahresausstellung des St. Pöltner Künstlerbundes kann unter Einhaltung der jeweils gültigen CORONA-Maßnahmen
vom 17. 10. bis 21. 11. 2020,
Mittwoch bis Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr,
im Stadtmuseum St. Pölten bei freiem Eintritt besichtigt werden.

Im Bild: Adolf Peschek-Preisträger Kurt Schönthaler (Mitte) mit Bürgermeister Matthias Stadler (Rechts) und Ernest A. Kienzl (Obmann des St. Pöltner Künstlerbundes) (links)

Adolf Peschek war 1946 Gründungsobmann des St. Pöltner Künstlerbundes.

Kurt Schönthaler

Kurt Schönthaler lädt zur Ausstellung STREIFZÜGE im Barockschlössl Mistelbach

Liebe Kunstinteressierte,

auf Einladung des Kunstvereins Mistelbach zeige ich vom 4. September bis 27. September 2020 im Barockschlössl Mistelbach und im angrenzenden Neubau die Ausstellung STREIFZÜGE.
Es werden über 40 Werke zu sehen sein, der Schwerpunkt liegt auf den Arbeiten der letzten Monate.

Die großzügige Baulichkeit des Neubaus bietet trotz der aktuell gebotenen Abstandsempfehlungen auch für mehr Publikum ausreichend Raum, zumal bei Schönwetter auch der malerische Vorplatz mit in die Eröffnungsveranstaltung am 4. September um 19:00 Uhr eingebunden wird.

Auf zahlreichen Besuch freut sich Kurt Schönthaler

mailüfterl

Hermann F. Fischl und J.F. Sochurek beim „Mailüfterl“

Die Mitlieder des St. Pöltner Künstlerbundes Hermann F. Fischl und J. F. Sochurek wurden eingeladen, beim (verschobenen) „Mailüfterl“ mit auszustellen und freuen sich auf zahlreichen Besuch.

Mailüfterl im Marillengarten von Konrad Stania,
an der Kreuzung Reisperbachtalstraße / Steiner Kellergasse,
3500 Krems-Stein.

Photographie, Graphik und Objekte von Johannes Dobner, Daniel Domaika, Jutta Fischel, Hermann Fischl, Heinz Kremser, Martin Lutz,  Bernhard Schneider, J. F. Sochurek, Konrad Stania, Günter Wolfsberger

Vernissage: 10. Juli, 18:00

Öffnungszeiten: FR, SA 11:00 bis 20:00, SO 11:00 bis 14:00

Weitere Infos:  www.konradstania.at
office@konradstania.at
+43 664 420 52 34

GPS-Location:
48°24’06.7″N 015°34’35.9″E
48.401859, 15.576624
CH2G+PJ Krems an der Donau

Installation von Hermann F. Fischl beim Mailüfterl

Hermann F. Fischl beim „Mailüfterl“

Pre-Opening MAILÜFTERL 2020
FINE ART GALERIE GOES MARILLENGARTEN

Hermann Friedrich Fischl präsentiert als einer der teilnehmenden Künstler  die neue Serie ASPHALT – Verdichtung I – III, die als Kommentar zur immer stärker werdenden baulichen „Verdichtung“ Österreichs zu verstehen ist und direkt für diese reizvolle Ausstellungslocation im wunderschönen, stimmungsvoll natürlichen Marillengarten von Konrad Stania produziert wurde.
Aus COVID 19 Gründen ist die Eröffnung der Präsentation auf Freitag, den 10. Juli 2020 verschoben. Allerdings zeigen einige Künstler, darunter H. F. Fischl ihre Arbeiten bereits ab dem 21. Mai 2020.
Betrachtung bis zur Eröffnung nur durch den Zaun möglich
in 3500 Krems-Stein, Reisperbachtalstrasse, Steiner Kellergasse!

Corona

KUNST:WERK vorübergehend geschlossen

In Anbetracht der aktuellen Situation ist der Ausstellungsraum des St. Pöltner Künstlerbundes, das KUNST:WERK
bis auf Weiteres vorübergehend für die Öffentlichkeit geschlossen, um die Sicherheit
unserer Besucher*innen und Künstler*innen zu gewährleisten und insbesondere eine weitere Verbreitung des Corona-Virus zu behindern.
Sämtliche Veranstaltungen in unseren Räumen wie Eröffnungen – wie zunächst die Ausstellung Re.Aktion – werden auf unbestimmte Zeit verschoben.

Weiterführende Informationen und Updates finden Sie hier im Blog und auf unserer Website, die wir laufend aktualisieren.

Wir wünschen Ihnen alles Gute und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen,
bleiben Sie gesund und sicher.

Linda Partaj erringt Adolf Peschek-Publikumspreis

Linda Partajs Arbeit the inner battle, 2018 erhielt bei der 73. Jahresausstellung des St. Pöltner Künstlerbundes im Stadtmuseum St. Pölten die meisten Votings von den Besucherinnen und Besuchern. Linda Partaj errang damit den begehrten Adolf Peschek-Publikumspreis 2019, der ihr bei der Finissage am 22. 11. 2019 überreicht wurde.

Anlässlich der Vernissage wurde Peter Weber der Adolf Peschek-Preis der Jury für die beste Gesamtpräsentation überreicht.

Fotos: Kienzl